Die SPD-Gemeinderatsfraktion im Mühlacker Gemeinderat setzt sich dafür ein, die geplanten Sanierungsmaßnahmen am Freibad mit Unterstützung von Bundesmitteln umzusetzen. In einem aktuellen Antrag fordert die Fraktion die Stadtverwaltung auf, eine Förderung im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Projektaufruf 2026 (Schwimmbäder)“ zu prüfen und sich gegebenenfalls am Interessenbekundungsverfahren zu beteiligen.
Konkret geht es um die Sanierung des Eingangsgebäudes sowie des Hauptgebäudes des Freibads Mühlacker. Während der Sanierungsbedarf im Eingangsbereich bereits seit Jahren bekannt ist und regelmäßig diskutiert wird, hat die Verwaltung in der Gemeinderatssitzung am 24. März deutlich gemacht, dass die Sanierung des Hauptgebäudes ohnehin noch in diesem Jahr vorgesehen ist.
Für die SPD-Fraktion liegt darin eine klare Chance: „Wenn ohnehin investiert werden muss, sollten wir alles daransetzen, Fördermittel zu nutzen und den städtischen Haushalt zu entlasten. Das Bundesprogramm zielt darauf ab, kommunale Sportstätten, darunter ausdrücklich Schwimmbäder, zu modernisieren, energetisch zu verbessern und zukunftsfähig aufzustellen. Gerade angesichts der angespannten finanziellen Lage vieler Kommunen sei es aus unserer Sicht unerlässlich, vorhandene Förderprogramme konsequent zu nutzen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Paul Renner.
„Das Freibad ist ein wichtiger Ort für Freizeit, Sport und Begegnung in unserer Stadt. Deshalb ist es richtig, die anstehenden Investitionen strategisch anzugehen und mit Fördermitteln zu hinterlegen“, so Julia Ziegler weiter. Mit ihrem Antrag will die SPD-Fraktion erreichen, dass die Stadt frühzeitig die Voraussetzungen schafft, um sich im Förderverfahren des Bundes zu positionieren. Gleichzeitig soll der Gemeinderat über die finanziellen und förderrechtlichen Rahmenbedingungen informiert werden, um eine fundierte Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen zu können.